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DEMO InterVIEWS 2.0

Ein Projekt von Kinga Koncz, Šárka Krtková, Àgnes Sebestyén, Marta Skłodowska, Eszter Tóth und Martina Zuzaňáková

Gastinstitutionen: Badischer Kunstverein Karlsruhe, Literaturhaus München, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Westfälischer Kunstverein Münster, Düsseldorfer Kunstverein und Staatliche Kunstsammlungen Dresden

September 2010, Collegium Hungaricum Berlin (Deutschland)

Das Thema Politische Kunst und ihre Funktion in der Gesellschaft ist sowohl für jedes der teilnehmenden Länder einzeln betrachtet spannend als auch für alle gemeinsam und im Vergleich. Die Projektidee bestand darin, mit Künstlern aus Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Ungarn Interviews zum Thema "Politische Kunst" zu führen und auf einer gemeinsamen Website der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Es wurden achtzehn Künstler interviewt, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen beschäftigen. Dazu kamen Recherchen, wie die Beziehung zwischen Kunst und Politik funktioniert, nachdem das Jahr 1989 neue Rahmenbedingungen gesetzt hat. Wer übernahm aus heutiger Sicht der Künstler die Rolle des Systems, das sie kritisieren? Welche Utopien würden sie gerne bauen?

Auf der Webseite www.demointerviews.com wurden die Videointerviews veröffentlicht und zudem wissenschaftliche Beiträge und aktuelle Informationen zum Thema politische Kunst bereitgestellt. Die Webseite wurde in Anwesenheit einiger am Projekt beteiligter Künstler im Herbst 2010 in Berlin präsentiert.

Alle Interviews wurden aus den Originalsprachen ins Deutsche und Englische übersetzt. So konnte sich ein breites Publikum einen Überblick verschaffen und aktuelle Positionen zur politischen Kunst in den mitteleuropäischen Transformationsländern vergleichen.

Partner und Förderer: Collegium Hungaricum Berlin, Tschechisches Zentrum Berlin, Robert Bosch Stiftung, ifa - Institut für Auslandsbeziehungen, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds