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Diskutiert!

Bi-nationale Diskussionsworkshopreihe (Rumänien/Ungarn)

Ein Projekt von Katja Lasch und Lukas Wiesehöfer

Gastinstitutionen: Deutsches Kulturzentrum Klausenburg und Deutsches Kulturforum Debrecen

März 2008 bis März 2009, DAB-Székhaz, Debrecen (Ungarn) und Deutsches Kulturzentrum Klausenburg/Cluj-Napoca (Rumänien)

Zu verschiedenen Themen wie "Politik und Moral" oder "Politische Teilhabe" trafen sich zu mehreren Gelegenheiten Studierende aus Cluj-Napoca/Klausenburg und Debrecen um ins Gespräch zu kommen, sich über die aktuelle gesellschaftspolitische Lage in den jeweiligen Ländern zu informieren, Diskussionsmuster und -methoden auszuprobieren und einzuüben und nicht zuletzt auch, um miteinander in deutscher Sprache Wissenschaftliches zu erarbeiten.

Zu den Workshops wurden jeweils Referenten aus Deutschland eingeladen, um eine dritte Perspektive ins Spiel zu bringen. An einen Impulsvortrag schloss sich jeweils der aktive Part der Teilnehmer an: Einmal stellten die Teilnehmer ihre im Vorfeld der Veranstaltung erarbeiteten Präsentationen der jeweiligen Situation im eigenen Land vor. Hieraus entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Lösungsansätze und -möglichkeiten. Den Abschluss des intensiven Tages bildete eine Podiumsdiskussion, bei der die Teilnehmer einen ihnen vorgegebenen Standpunkt vertreten und gegenüber anderen Personen/Experten bzw. dem Publikum verteidigen mussten. Ein andermal wurde aufbauend auf Vortrag und Diskussion am Folgetag ein Planspiel durchgeführt. Die Teilnehmer erfuhren hierbei in einer simulierten Gemeinderatsentscheidung, wie schwierig es ist, als engagierte Bürger oder Interessensgruppen Einfluss zu nehmen, als stimmberechtigte Politiker eigene Präferenzen durchzusetzen, Kompromisse zu schließen und dabei auch unvorhergesehene und plötzlich auftretende Schwierigkeiten zu bewältigen.

Partner und Förderer: Institut für Politikwissenschaft der Universität Debrecen (László Balogh), DAAD-Lektorat der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg (Karin Schlüter), Auswärtiges Amt der Bundesrepublik, Robert Bosch Stiftung, DEPOLIT